10 Kilometer sind nicht immer gleich

Moin, wie der Titel schon vermuten lässt, geht es heute ums Laufen. Eine Leidenschaft, die eigentlich immer von Frühling bis Herbst in mir aufkommt und ausgeübt wird. Im Winter bin ich immer sehr unmotiviert – leider. Aber das versuche ich zu ändern. Das Laufen habe ich so richtig lieben gelernt erst Ende 2017. Motiviert dazu hat mich eine Freundin und ich war einfach mal so spontan und habe ich mich aus einer Laune heraus für zwei 10-Kilometerläufe und einen Halbmarathon angemeldet gehabt. Obwohl ich noch gar nicht wusste, worauf ich mich da einlasse.

Die ersten beiden 10-Kilometerläufe habe ich trotz wenigem Training gut gemeistert. Der erste Lauf fand im Dauerregen statt aber für ein Lächeln war immer Zeit. Mit einigen Gehpausen habe ich es dann auch geschafft. Und war mehr als zufrieden mit meiner Leistung damals.

 

Der zweite Lauf fand bei 27 Grad in praller Sonne statt. Als Unterstützung hatte ich meinen Bruder dabei. Auch wenn es sehr heiß war, so ging es doch recht gut los. Bin auch nicht zu schnell gestartet, wie bei meinem ersten Lauf. Da es an einigen Vorgärten vorbeiging haben sich die Leute dort tolle Ideen überlegt, Wasserduschen, Wasserbomben, Getränke bereitgestellt und teilweise Obst. Und überall Publikum. Kein Stückchen Schatten. Aber ich habe durchgehalten und war froh als ich endlich im Ziel eingelaufen war. Diese zwei Laufe fanden im April und Mai 2018 statt.

Ende Januar 2019 habe ich mich dann für den ersten 10-Kilometerlauf diesen Jahres angemeldet. Ich wusste jedoch nicht, dass ich ständig mit einer Erkältung flach legen würde. Mehrere kürzere Läufe so um die 4 bis 6 Kilometer bin ich immer mal wieder gelaufen. Den März über konnte ich jedoch gar nicht trainieren, da mich die Erkältung mit heftigen Husten auf trab hielt und nicht verschwinden wollte.

Nachdem die Erkältung dann endlich(!) abgeklungen war konnte ich mich wieder dem Lauftraining widmen. Mit meinem Trainer bin ich dann Anfang April aus dem Stand mal eben so 10 – Kilometer gelaufen. Dieses Glücksgefühl werd ich nicht vergessen, wie erleichtert ich war, endlich in meine alte Form zu kommen und durchzuhalten. Jedoch hielt dieses Gefühl nicht lange an. 2 Tage später wurde ich mit Husten bestraft. 🙁 Ich drehte in der Zeit dann auch wieder was an meiner Ernährung und sorgte für genügend Schlaf (dass hatte ich wohl vergessen, dass es bei der Erholungsphase wichtig ist). Und ich wurde belohnt. Freitags ging es mir wieder gut und konnte sonntags beim Lauf teilnehmen.

Und dieses Mal lief es wie am Schnürchen. Die Beine wurden zwar ab Kilometer 8 etwas schwerer, was mir aber klar war, durch zu wenig Training. Jedoch bin ich diesen Lauf ohne eine einzige Gehpause durchgelaufen und habe mich gegenüber zum Vorjahr um 6 Minuten verbessert. *Yeah*

Jetzt heißt es für mich dran bleiben und weiter trainieren.

ciao

 

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