Ausmisten, ein befreiendes Gefühl

Moin,

vor als auch jetzt in der Pandemiezeit habe ich einiges an Kleidungsstücken, Schuhen und Büchern aussortiert.

Es tat so gut, alles aus den Schränken, Regalen und Kommoden rauszuholen, anzuschauen und zu entscheiden, ob man dieses Buch oder jenes Kleidungsstück noch behalten möchte oder nicht. Erschreckend wie man von den Medien als auch von “Außeneinwirkung” dazu ermuntert wird, unterbewusst, dass Produkt braucht man unbedingt. Mittlerweile bin ich aber davon ab. Wenig bis gar kein Konsum von Kleidungsstücken und wenn dann nur nachhaltig oder second hand.

Irgendwie fällt, wenn man sieht, was man alles doch nicht braucht an Konsumgütern, ein großer Ballast von den Schultern, obwohl er vorher gar nicht so wahr genommen wurde, ab. Ein richtig befreiendes Gefühl, Platz geschaffen, eine bessere Übersicht durch ein neues Ordnungssystem gefunden zu haben und man immer noch sieht, dass man noch viel hat, obwohl man vier bis fünf Umzugskartons voll mit Ballast ausgemistet hat.

Die Frage ist nur – wohin mit den ausgemisteten Sachen? Die Kisten sind erstmal beschriftet.

Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten: Spenden, Verkaufen auf diversen Plattformen/Apps oder Flohmärkten, wobei letzteres aktuell nicht möglich ist, oder in einen Altkleidungscontainer tun, da weiß ich jedoch nicht, ob es wirklich bei den Bedürftigen auch ankommt, und zu guter Letzt wäre noch eine Kleidertauschparty. Ja auch dieses ist  trauriger weise aus aktuellem Anlass nicht gegeben.

Ich werde noch ein wenig recherchieren, wo ich meine ausgemisteten Bücher und Haushaltsartikel lassen kann.

Kleidung wird gespendet und teilweise verkauft.

 

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