Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit – ein paar Tipps

Alle reden über Nachhaltigkeit aber was genau ist damit gemeint? Ressourcensparend leben. Der Konsum von einem selbst sollte genauer dazu in Betracht gezogen werden.

 

Kleidung

Hierbei geht es zum Teil um den Einkauf von Fast Fashion (Kleidung, die auf Masse produziert wird unter schlechten Arbeitsbedingungen wie z. B. Kinderarbeit, Unterbezahlung von Arbeitskräften, etc.).  Viele Menschen müssen ständig die neusten Kleidungsstücke besitzen, sei es um Anerkennung zu bekommen, sei es um zu zeigen, dass man Geld besitzt oder weil alle diese Produkte konsumieren um mitreden zu können, oder andere Gründe. Da passiert es schnell, dass der Kleiderschrank auf einmal zu klein wird und nichts mehr reinpasst. 

Daher sollte man seinen Konsum was Kleidungsstücke betrifft überdenken. Besser ist es seine Kleidung bis zum Verschleiß aufzutragen, oder die Kleidung die man nicht mehr trägt zu spenden oder zu verkaufen. Wenn man neue Kleidung kauft wäre es von Vorteil erstmal zu schauen, ob es diese Anziehsachen nicht auch second hand gibt oder unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Letzteres ist etwas teurer aber die Qualität ist dadurch meist langlebiger.

 

Küche / Lebensmittel

Der nächste Punkt, der wahrscheinlich einfacher ist, ist der Konsum von Lebensmitteln. Ganz schlimm finde ich Süßigkeiten. Hierbei ist ein kleines Produkt einzeln eingeschweißt in Plastik und viele Kleine dann in einer großen Plastikverpackung. Hierbei könnte man sich überlegen, ob man grundsätzlich drauf verzichtet oder diese ohne zweite Verpackung kaufen kann. Schön wäre es grundsätzlich regional und saisonal einzukaufen. Egal ob auf dem Markt oder im Supermarkt, aber bitte ohne Plastikverpackung. Ich achte tatsächlich bei meinem Einkauf darauf, dass wenn es lose zu kaufen ist, ob es denn auch überhaupt aus Deutschland kommt. Daher entscheide ich mich dann oft dafür, das Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt zu kaufen, wo man dann auch nur seinen grundsätzlichen Bedarf auch einkaufen kann und nicht die Großverpackungen, die nicht aufgegessen werden können. Ich merke grad, ich schweife ein wenig ab von dem Plastik. Mache Dir bewusst, ob es bestimmte Lebensmittel auch in Glasflaschen, lose und unverpackt gibt oder in einer nachhaltigeren Verpackung, die zurück in den Kreislauf gelangen kann. Verzichte auf die ganzen Verpackungen.

Was ich zusätzlich auch noch mache ist eine Einkaufsliste zu schreiben. Da kauft man nicht noch zusätzliche Dinge, sondern meist nur die Dinge die wirklich gebraucht werden und spart somit Geld, Verpackungsmüll und es wird nichts schlecht. Grob bei meiner Einkaufsliste mache ich mir auch Gedanken, was unter der Woche zu essen gibt. Ab und an zwitsche ich auch um, was das Gericht anbelangt.

Da aktuell der Geschirrspüler bei mir defekt ist und ich bisher keine Zeit gefunden habe einen neuen zu kaufen, warte ich meist einen Tag, bis ich genügend Geschirr zusammen habe, um alles zu spülen, denn das erhitzen des Boilers mehrfach die Woche kostet unnötig Geld. Daher wird dann spätestens am zweiten Tag alles weggespült und abgetrocknet. Hierfür benutze ich nachhaltige, vegane Produkte, die abbaubar sind und zurück in den normalen Kreislauf fallen.

 

Bad 

Im Bad konnte ich bisher enorm viel einsparen. Shampoo in Plastikflaschen gibt es als feste Variante. Spart Geld, Platz, Plastik und Mikroplastik und ist schonender für’s Haar (meine Erfahrung). Duschgel gibt es als Naturkosmetik, in nachfüllbaren Verpackungen oder auch als feste Variante sowie aus recycelten Verpackungen. Zahnbürsten gibt es Bambus, Zahnpasta in fester oder flüssiger Form genauso wie Deos. Zahnpasta, Deo, Shampoo und Co könnte man auch selbst herstellen, hab ich aber jedoch nicht ausprobiert.

Die Putzmittel, die noch nicht nachhaltig sind brauche ich erstmal auf um dann eine umweltschonende und nachhaltigere Alternative zu nutzen.

 

Sonstiges

Coffee to go könnte man in einem nachfüllbaren Behältnis mitnehmen, Essen vorkochen und zur Arbeit/Uni/Schule mitnehmen anstatt zu bestellen oder beim Bäcker das überteuerte Brötchen mitnehmen. Beim Einkaufen vorab einen Beutel von zuhause mitnehmen, Wasser filtern / oder aus Glasflaschen besorgen, Müll richtig trennen. Strohhalme in Edelstahl oder Glas benutzen. Flugreisen gegen Zugreisen vielleicht umtauschen. Kurze Wege zu Fuß oder per Rad statt mit dem Auto zu fahren. Und schauen was es sonst als Alternativen gibt.

 

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen um deinen ökologischen Fußabdruck kleiner zu halten. 

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